Skiiifoahrn…

schnee

So, den 3. Kontinent, auf dem ich mit Skiern stand, kann ich nun abhaken. Leider habe ich diesmal auch ein wenig Blut auf dem Schnee hinterlassen aber davon später mehr.
Das Skigebiet, das wir uns ausgesucht hatten, hieß Minakami. Dieser Ort liegt nördlich von Higashimatsuyama bzw. Tokio in der Gunma Präfektur. Wir waren mit 11 deutschen Praktikanten und einem Japaner unterwegs. Da die Fahrt ca. 3 Stunden dauern würde und wir auch noch einchecken und Material ausleihen mussten, ging es am Samstag so gegen 5 Uhr Morgens los. Erst bei den letzten 3 Haltestellen bekam man Schnee zu sehen aber als wir in Minakami ankamen, sah es dann schon schön winterlich aus. Die Ski-Lodge, in der wir eine Nacht verbringen würden, war fest in australischer und neuseeländischer Hand. Der Unterschied in den Verhaltensweisen zwischen einem Australier und einem Japaner könnte kaum grösser sein. Die „Aussies“ behandeln einen als würde man sie schon jahrelang kennen. Das Zögerliche, Zurückhaltende, was einem bei den Japanern auf den Geist gehen kann, war hier nicht zu finden.
Das erste Skigebiet, das wir dann am Samstag Mittag in Angriff genommen hatten, war relativ klein. Dafür gab es jedoch die Möglichkeit mit Flutlicht bis 24 Uhr zu fahren. An diesem Tag kam ich leider auf die Idee, bei einem Ziehweg ein kleine Abkürzung abseits der Piste zu nehmen. So weit ging alles gut, bis ich am Ende einen tiefen Graben auf mich zukommen sah. An diesem bin ich dann auch gescheitert und hart mit Gesicht und Schulter auf den Boden aufgekommen. Das Ergebnis war ein tiefer Schnitt in der Nase und ein rechter Arm, den ich kaum bewegen konnte. Nachdem ich dann von der Unfallstation versorgt worden bin ging es – wenn auch etwas wacklig – weiter.
Den Abend haben wir in der Hütte der Australier verbracht, in der es eine Kneipe mit Live-Musik gab.
Am Sonntag ging es in ein anderes Skigebiet, das etwas grösser als das erste war. Auch wenn ich wegen meinem Arm noch nicht mal in der Lage war, mir selbst die Jacke anzuziehen, so konnte ich doch diesen Skifahr-Tag genießen. Das Wetter und die Pisten waren sehr schön und ich habe mir keine weiteren Blessuren zugezogen.

2 Antworten zu „Skiiifoahrn…“

  1. marcel winter sagt:

    Vereinigte Skischule Oberwiesenthal
    Skischulinhaberin Katja Süß
    Vierenstraße 10a
    09484 Kurort Oberwiesenthal -Sachsen-
    e-mail : skischule-oberwiesenthal@t-online.de

  2. Gisela Meisel sagt:

    Hallo Kai Souvenirs sammeln ok, aber doch nicht persönliche Zeichnungen.
    Übrigens kann es sein, dass ich Deinen Geburtstag verpasst habe ? Nachträglich Grüße und alles Gute aus Eltville Gisela :)

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