Wenn 2 übergewichtige Männer sich gegenseitig schupsen bis einer im Sand liegt, dann muss sie diese Szene nicht zwangsläufig an einem überfüllten Strand von Mallorca ereignen. Ein anderer Ort, an dem man dies beobachten kann, ist das Ryogoku Kokugian in Tokio.
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In dieser Arena findet 3 mal im Jahr der japanische Sumowettkampf statt. Dieser Sport kann auf eine lange Tradition blicken und ist eng mit dem shintoistischen Glauben verknüpft. Glücklicherweise war es 2 meiner Mitbewohner und mir möglich, an die begehrten Karten zu kommen. So machten wir uns letzten Samstag mit viel Verpflegung in den Rucksäcken auf nach Tokio, um diesen ur-japanischen Sport kennenzulernen. Die Wettkampftage sind so gestaltet, dass die besten Kämpfer am Ende des Tages antreten. Der Kampf an sich geht sehr schnell. Die beiden Kontrahenten versuchen ihren Gegner entweder aus dem Ring zu befördern oder ihn zu zwingen mit einem anderen Körperteil als die Fußsohlen den Boden zu berühren.
Da es keine Gewichtsbeschränkung gibt, ist es essentiell für die Kämpfer so viel Masse wie möglich aufzubauen. Nichtsdestotrotz kann ein solcher Brocken recht schnell und agil sein.

Vor dem Start des Kampfes werden verschiedene Rituale ausgeführt. Zum Beispiel werfen die Ringer Salz in den Ring, um ihn rituell zu reinigen oder sie spuelen ihren Mund mit speziellem „Kraftwasser“, was ebenfalls eine Reinigung darstellt.
All dies, die Stimmung in der Arena und unsere „Verpflegung“, machten aus dem Sumobesuch eine sehr kurzweilige und äußerst interessante Veranstaltung.
Mehr Bilder hier!

Februar 6, 2008 um 9:13
Hi,
Bin ab März 2008 bei Bosch in Higi. Wie lange bist du noch da?
Februar 6, 2008 um 6:30
Ich werde bis Ende März in Hig sein, d.h. wir werden uns noch treffen!
…bis dahin, ja matta!