…so,

März 24, 2008

weekend.jpgdas vorletzte Wochenende ist vorbei und es wurde selbstverständlich ausgiebig genutzt. Morgen werde ich die letzten Pakete Richtung Heimat verschicken, damit mein Koffer die vorgeschriebenen mickrigen 23kg nicht überschreitet.

Nächstes Wochenende werde ich am Freitag meine Abschiedsfeier von der Firma haben und am Samstag geht’s zum Hanami.

Ich hoffe, dass ich vor lauter Abschiedsfeiern am Montag nicht meinen Flieger verpasse. Bin schon gespannt, ob ich das gute alte Deutschland wiedererkenne…

Das komplette Bilderalbum ist hier zu finden.


Besuch aus der Heimat

März 12, 2008

Kamakura

Eine anstrengende aber dafür umso lustigere Urlaubs-, Party- und Sightseeingwoche ist zu Ende. Der Besuch von Max war wahrscheinlich das letzte große Highlight meiner Japanepisode. Die vor-vorletzte Woche ist nun angebrochen und so langsam muss Abschied genommen werden.
Um so gelegener kam die letzte Woche in der ich nochmal mit einem guten Freund dieses besondere Land genießen konnte. Als Basislager hat uns das mir langsam so vertraute Tokio gedient. Neben dem Besuch der Sehenswürdigkeiten in der Stadt haben wir auch noch diverse Tagesausflüge gemacht. So bin ich nun auch endlich in den Genuss gekommen, den berühmten Fuji-san (Fujiyama bzw. Mt. Fuji) in seiner vollen Pracht zu sehen. Das Nachtleben kam ebenfalls nicht zu kurz und da Max ein großer Karaoke-Fan ist und das nun mal auch die Lieblingsbeschäftigung der Japaner ist, haben wir diese günstige Konstellation mehr als einmal genutzt. Desweiteren kann ich jedem, der eine gute Zigarre und einen Whisky zusammen mit einer atemberaubenden Sicht auf das nächtliche Tokio genießen will, diverse Hochhausbars empfehlen, die wir ausreichend getestet haben. Im 52. Stock ein Häuser- und Lichtermeer dieses Ausmaßes zu bestaunen ist in Europa leider nirgendwo möglich.
Nichtsdestotrotz freuen ich mich auch immer mehr auf meine anstehende Heimreise. Ich werde zwar aufgrund der Vorbereitungen für die anstehende Diplomarbeit einiges zu tun haben aber Familie, Freunde und echtes Brot wiederzusehen ist auch eine schöne Sache.

Bilder der Reise gibt’s hier.


Neues Bilderalbum

Februar 21, 2008

Sumo

Januar 28, 2008

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Wenn 2 übergewichtige Männer sich gegenseitig schupsen bis einer im Sand liegt, dann muss sie diese Szene nicht zwangsläufig an einem überfüllten Strand von Mallorca ereignen. Ein anderer Ort, an dem man dies beobachten kann, ist das Ryogoku Kokugian in Tokio.
hall
In dieser Arena findet 3 mal im Jahr der japanische Sumowettkampf statt. Dieser Sport kann auf eine lange Tradition blicken und ist eng mit dem shintoistischen Glauben verknüpft. Glücklicherweise war es 2 meiner Mitbewohner und mir möglich, an die begehrten Karten zu kommen. So machten wir uns letzten Samstag mit viel Verpflegung in den Rucksäcken auf nach Tokio, um diesen ur-japanischen Sport kennenzulernen. Die Wettkampftage sind so gestaltet, dass die besten Kämpfer am Ende des Tages antreten. Der Kampf an sich geht sehr schnell. Die beiden Kontrahenten versuchen ihren Gegner entweder aus dem Ring zu befördern oder ihn zu zwingen mit einem anderen Körperteil als die Fußsohlen den Boden zu berühren.
Da es keine Gewichtsbeschränkung gibt, ist es essentiell für die Kämpfer so viel Masse wie möglich aufzubauen. Nichtsdestotrotz kann ein solcher Brocken recht schnell und agil sein.
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Vor dem Start des Kampfes werden verschiedene Rituale ausgeführt. Zum Beispiel werfen die Ringer Salz in den Ring, um ihn rituell zu reinigen oder sie spuelen ihren Mund mit speziellem „Kraftwasser“, was ebenfalls eine Reinigung darstellt.
All dies, die Stimmung in der Arena und unsere „Verpflegung“, machten aus dem Sumobesuch eine sehr kurzweilige und äußerst interessante Veranstaltung.

Mehr Bilder hier!trash


Sayonara 2007, konnichi wa 2008

Januar 7, 2008
Freak

Es ist nun schon ein Weile her, dass ich mich an dieser Stelle gemeldet habe. Dies lag nicht daran, dass nichts passiert ist und ich somit nichts zu berichten hatte, sondern eher das Gegenteilige war der Fall.
Das Jahr 2007 habe ich mit einer Weihnachtsfeier in Tokio mit jungen japanischen und internationalen Angestellten von Bosch, einer End-Year-Feier mit den japanischen Kollegen meiner Abteilung, einem Weihnachtsessen an Heilig Abend mit meinen Mitbewohnern und dem Besuch von Lena über Silvester beendet. Alle Ereignisse detailiert zu beschreiben würde meine Geduld und wahrscheinlich auch die der Besucher dieser Seite zu sehr in Anspruch nehmen. Zu allen weihnachtlichen Aktivitäten sei gesagt, dass es in einem vom Buddhismus und Shintoismus geprägten Land nicht einfach ist in Weihnachtsstimmung zu kommen. Auch wenn das Besinnliche im europäischen Vorweihnachtsstess kaum eine Chance hat, so hat spätestens der 24. bzw. 25. immer etwas Besonderes an sich. Wie gesagt, blieb dieses Gefühl bei mir leider dieses Jahr aus und außerdem musste ich über die gesamten Feiertage arbeiten.
Nichtsdestotrotz konnte ich mich auf Lenas Besuch am 27. freuen. Kurz vor ihrem Abflug gab es noch ein wenig Aufregung, da der Flug überbucht war. Der glückliche Ausgang dieser Sache war, dass sie Business Class fliegen durfte und somit erholter am Tokioter Flughafen ankam als ich nach meiner Zugfahrt von Higashimatsuyama. Der Urlaub war so geplant, dass wir bis Silvester in Tokio bleiben und danach per Nachtbus nach Kyoto fahren, um dort 3 Nächte zu bleiben.
In Tokio haben wir viele verschiedene Highlights gesehen und eine Tagestour nach Hakone gemacht. Dort kann man heiße Quellen und Schwefelfelder sehen und man sollte einen tollen Blick auf den Fuji-san (Fujiyama) haben. Unglücklicherweise haben wir extrem nebliges Wetter gehabt, so dass dieses Vergnügen ausblieb.
Silvester haben wir zusammen mit 2 Mitbewohnern von mir erst in einer Bar und anschließend in einem Club im Stadtteil Roppongi verbracht. Kurz nachdem wir erst morgens wieder ins Hotel zurück kamen mussten wir dann um 11 Uhr wieder auschecken, was den ersten Tag im neuen Jahr zu einem sehr anstrengenden gemacht hat.

silvester

Am Abend ging es dann via Nachtbus Richtung Kyoto weiter, wo wir in einem kleinen Ryonkan (jap. Gästehaus) das von einem Kanadier und einer Österreicherin geführt wird, die nächsten 3 Nächte verbrachten. Das Haus war sehr alt und die Zimmer waren im japanischen Stil mit Tatami-Matten und Futons ausgestattet. Zu unserer Erleichterung war das Frühstück dann aber österreichisch mit viel Quark, Obst und Müsli. Bei aller Liebe zu japanischem Essen ist das hiesige Frühstück (Suppe, Grüner Tee, Fisch, Algen,…) für mich kaum zu genießen.
Kyoto, die ehemalige Hauptstadt von Japan, blieb von den Bombenangriffen im 2. Weltkrieg weitestgehend verschont und daher kann man viel von dem alten Flair Japans mitbekommen und die traditionellen Holztempel, Schreine und Stadtteile besuchen. Jeder der etlichen Tempeln ist wie im Bilderbuch und einer ist grösser und schöner als der andere. Die Architektur und der gesamte Stil ist sehr andersartig als alles Europaeische. Der Stadtteil Gion, in dem früher die Geishas Ihrem Beruf nachgegangen sind, ist noch gut erhalten und man bekommt einen Eindruck, wie Japanische Städte vor der Moderne bzw. vor dem Krieg ausgesehen haben müssen.

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Am letzten Tag sind wir von Kyoto aus noch schnell nach Inari mit dem Zug gefahren, um die berühmten shintoistischen Tor-Alleen zu bewundern und dann ging es am Abend wieder zurück nach Tokio, um am nächsten Morgen pünktlich am zu Flughafen sein.

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Die Verabschiedung von Lena und der Beginn der Arbeit im neuen Jahr ist mir nicht leicht gefallen. Allerdings habe ich schon über die Hälfte meines Japanaufenthaltes hinter mir und es gibt noch genügend Dinge, auf die ich mich freuen kann. In zwei Wochen werde ich zum ersten mal auf asiatischen Boden Skifahren und am Wochenende darauf besuche ich mit zwei Freunden den großen Sumo-Wettkampf in Tokio.

Wie immer sind alle Bilder im Bilderalbum zu finden bzw. hier.


Irgendwo in Tokio…

Dezember 23, 2007
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Tsukiji (Fischmarkt)

Dezember 11, 2007

Die letzte Attraktion von Japan, die ich von meiner „must see“ Liste streichen kann, ist der Fischmarkt von Tokio. Dieses Spektakel beginnt immer sehr früh am Morgen, so dass meine Mitpraktikanten und ich mal wieder die Nacht davor in Tokio verbringen ‘mussten’. Da dieser Umstand jedoch aufgrund der ungünstigen Abfahrtzeiten der Bahn so langsam zur Routine geworden ist und einem auch Nachts nicht langweilig wird, war das alles kein Problem. Also machten wir uns am Samstag Abend auf den Weg, um in Tokio zu feiern und dann morgens den weltgrößten Fischmarkt zu bewundern.

In der ersten Kneipe machten wir Bekanntschaft mit 2 sehr lustigen Japaner. Wie es in diesem Land so Sitte ist, kamen sie direkt von der Arbeit. Sie wollten uns unbedingt zum Markt begleiten und fanden es sehr lustig, dass wir den Tsukiji als Sightseeing-Attraktion sehen wollten.

FM

Nach einer ausgedehnten Kneipentour und einem Besuch in einem Club ging es dann so gegen 5:30h mit dem Taxi in Richtung Fischmarkt. Dieser besteht aus riesigen Hallen, in denen so ziemlich alles angeboten wird, was das Meer zu bieten hat. Viele Tiere haben noch gelebt, einige waren gefroren und manche schon teilweise verarbeitet. Wir waren so ziemlich die einzigen Touristen und man musste sehr aufpassen, nicht von den kleinen motorisieren Transportwagen überfahren zu werden. Nach einer durchzechten Nacht und so früh am Morgen wirkte das geschäftige Treiben auf gewisse Weise surreal.

Ein Highlight war die Tunfischversteigerung. Diese überraschenderweise sehr großen Tiere wurden in einer Halle aufgereiht, so dass jeder Händler die Fische genau unter die Lupe nehmen konnte. Nachdem sich jeder ein Bild von der Qualität und Größe gemacht hat, fing die Versteigerung an.

Sofort nachdem die Auktion beendet war, fingen alle an, ihre neuen Errungenschaften zu ihrem Stand zu transportieren und dort wurden die Tunfische mit riesigen Säbeln, Sägen und Messern zerlegt.

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Nachdem wird uns noch ein wenig den Markt angeguckt hatten, war es Zeit für’s Frühstück. Auch wenn so richtig niemand Lust darauf hatte, gehörte es zu unserem Sightseeing-Plan, zum Abschluss noch Sushi essen zu gehen. Unsere japanischen Freunde, die die ganze Zeit mehr oder weniger als unsere Reiseführer und Übersetzer fungierten, zeigten uns auch gleich ein Restaurant, in dem man das frischste Sushi verzehren kann. Auch wenn niemand von uns noch im Stand war, die Mahlzeit kulinarisch zu genießen und einige am Tisch ihrer Müdigkeit nachgeben mussten, war dieses Restaurant ein guter Abschluss für eine lange Nacht.

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…wie immer, mehr Bilder im „Bilderalbum“, oder hier.


Der Yoyogi Park

November 4, 2007

Den Samstag Nachmittag habe ich bei gutem Wetter im berühmten Yoyogi Park in Tokio verbracht.  Neben der schönen Natur ist der Meijin Jingu Schrein eine weitere Attraktion des Parks. Die ursprünglichen Hauptgebäude wurden im Krieg zerstört, allerdings wurde der Schrein mittels von der Bevölkerung gespendeten Holzes wieder original rekonstruiert.

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Odaiba

Oktober 21, 2007

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Diesen Samstag stand Tokios Stadtteil Odaiba auf dem Programm. Diese von Menschenhand gemachte Insel liegt in der Tokyo-Bay und während der wirtschaftlichen Hochzeit in den 90ern wurden hier viele Hochhäuser hochgezogen. Die Atmosphäre, die durch den Sonnenuntergang, die Skyline und die Rainbow-Bridge erzeugt wird, ist wirklich einzigartig.

Leider können die Bilder Stimmungen schlecht wiedergeben, aber man bekommt dennoch einen Eindruck davon, wie es in Odaiba aussieht.

O1o2 Die Japaner kopieren eben gerne…

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Auf Obaida steht auch das (angeblich) weltgrößte Riesenrad. Auch wenn man lange anstehen musste, so wurde man durchaus mit einer tollen Sicht auf fast ganz Tokio entlohnt.

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Das Wochenende

Oktober 16, 2007

…habe ich mal wieder Tokio verbracht. O.k., nicht das ganze Wochenende – aber: Samstag 11-24 Uhr und Sonntag 1-6 Uhr (das reicht dann auch).

So weit ich mich erinnern kann (!) war’s sehr lustig! Unten sind ein paar Bilder, der Rest ist hier zu sehen.